so nun ist es also so weit: der letzter Tag meiner Reise. Fuehlt sich schon echt komisch an und so ganz begreifen werde ich das Ganze wohl erst, wenn ich im Flugzeug sitze….. Eine Sache auf die ich mich natuerlich neben Brot, Kaese und Nutella auch sehr sehr freue ist ein gutes Oettinger Export! Darauf habe ich auch mal wieder Bock! Hier in Bolivien rasten die Duschen ziemlich aus: ES gibt entweder kochend heis oder arsch kalt. Aber dafuer reist man ja auch um so Sachen zu erleben.
Nun zu Medellin:
Fuer mich ging es dann am naechsten Tag nach Guatape, wo der Marius aus freiburg zur Zeit gechillt hat. War dann das zweite aber auch letzte mal, dass wir uns auf unserer Reise getroffen haben. Echt cool dass das geklappt hat! In Guatape abends angekommen, sasen alle zusammen vor dem Fernseher und haben einen Film geschaut und spaeter haben alle zusammen Pizza bestellt: also wie zuhause! 😀 Das war auch mal eine coole Erfahrung, wenn in dem Hostel nur 20 Betten sind und der Hostelbesitzer einfach mit uns chillt und den Film mitschaut usw., welcher uebrigens natuerlich Pablo hies. Die naechsten Tage waren eher entspannt um sich bisschen vom feiern in Medellin zu erholen, tagsueber baute Pablo drausen 2 fette Boxen auf und spielte gechillte Musik, dazu hatte das Hostel einen eigenen Weg zum See wo man sich schoen abkuehlen konnte. Das aenderte sich dannauch nicht fuer die naechsten paar Tage. In Guatape ist auch eines der Haeuser von Herr Escobar, wo man heute Paintball spielen kann, was ich mir natuerlich nicht entgehen lassen habe. Painball geht schon voll ab! Man ist voll auf Adrenalin die ganze Zeit und es macht mega Spas. Leider war ich in der Gruppe, wo viele Anfaenger wie ich dabei waren und in der anderen Gruppe gab es z.B. einen der auf Painball-Turnieren war, deshalb waren die taktisch um einiges besser aufgestellt als wir und wir haben nur ein Spiel gewonnen. Hat aber trotzdem super Spas geamcht: Eine Runde war eine Person im Haus „Pablo Escobar“ den die andere Gruppe erschiesen musste. Leider war ich Pablo, was erstmal bedeutete, dass ich mich in einer Ecke verstecken musste und nichts machen konnte, was ziemlich mager war! Gegen Ende als dann alle meiner Gruppe out waren, war es dann doch interessant, weil die andere Gruppe dann die Treppe hoch kamen und ich einfach der letzte im Haus war und ich mich dann alleine verteidigen musste.
Am naechsten Tag ging es dann den grosen Felsen „Piedra del Peñol“ hoch (754 Stufen, was ich ja von derLost City Tour gewohnt war). Von dort oben hatte man dann eine geile Uebersicht ueber das ganze Gebiet, welches zur Stromerzeugung geflutet wurde und nun viele kleine Inseln besitzt. Dort oben habe ich dann den zweiten Aufkleber, welcher nicht der letzte war, der Ultragruppe aus Union Berlin gefunden. Naechstes mal habe ich meine auch dabei!
Spaeter bin ich dann noch mittags mit einem Paerchen zum Blob-Jump gegangen. Es war mittags also siesta time und kein Mensch dort. Typisch! Also mussten wir spaeter wieder kommen. Beim zweiten Versuch war dann jemand da und ja macht voll Spas auch, wenn auf den Turm hochklettern und dann in 8m Hoehe von dem Typen huckepack genommen zu werden, ohne Gelaender versteht sich, und dann herunterzuspringen fast genauso krass ist wie auf dem aufblasbaren Kissen zu liegen und in die Luft geschleudert zu werden!
Zurueck in Medellin ging es dann zum zweiten Fusballspiel in Suedamerika und das war einfach nur KRANK!!! Atletico National heist der Verein und das Spiel war im suedamerikanischen Copa Libertores oder so (die Champions League in Suedamerika). Das Stadion ist riesig und besitzt natuerlich kein Dach. Nun hies es also mit Regen 90 Minuten ausrasten. Es war wirklich 1/4 oder 1/3 des Stadions die 90 Minuten nur eskaliert sind und dazu natuerlich die schoenen suedamerikanisches melodischen Gesaenge gesungen haben (Regenschirme die auch typische bei den Fans sind gab es auch). Zum akustischen Support gehoert hier nicht nur die Trommel (sie hatten einfach mal 20 Trommeln auf einer Stelle) wie in Deutschland sondern auch Trompeten und Hit-Hats (die golden Scheiben vom Schlagzeug die ein echt super Geraeuch zu den Trommeln machen). Was auch einfach krass war: die Leute standen auf der Mauer des Stadions und hinter ihnen ging es 20m herunter. Das Gleiche gilt fuer vorne (das Stadion war in zwei Tribuenenhaelften oben und unten geteilt) wo es genauso 10m herunter ging und die Leute auf dem Gelaender standen! Das Spiel ging 4:2 aus und nach dem Spiel attakierten Teile der gegnerischen Mannschaft den Schiri, weshalb mega viele Ordnerauf dem Rasen waren. Also war alles dabei was man sich vorstellen kann. Ich war vorgestern in La Paz (die hoechste Hauptstadt der Welt, geht an den Raendern bis zu 4000m hoch und der Rest ist so auf 3600m) noch bei einem Spiel. Dies war ziemlich viel kleiner aber trotzdem naise. Die leute haben sich mindestens eine Stunde lang davor warmgespielt und bisschen gesungen, das war naise! Und dann beim Tor sind paar Leute auf den Zaun hoch. Nach paar Minuten kam dann ein Bulle angelaufen und hat waehrend sie heruntergeklettert sind mit einem Elektroschocker herumgefuchtelt. Ziemlich krasse andere Welt! Und was ich auch nicht erwartet haette: ich dachte, dass die Kurven bzw die Leute die beim Spiel eskalieren, nur von Maennern besetzt sind, wie leider auch meistens in Deustchland. Jedoch habe ich bei jeden Spiel eine erstaunliche Anzahl, klar in der Mehrheit natuerlich Maenner, von Frauen gesehen, die auch voll abgingen. Mega Naise ey!!
Uebrigens habe ich auf der Toilette im Hostel in Medellin ein Tag von „Roko“ ein Sprayer aus Freiburg gefunden. Das war echt mega geil und ist noch 2mal mehr passiert, dass ich ein Tag von einem Sprayer aus Freiburg gefunden habe!
Nach einiges Tagen mehr in Medellin und dem Rio Claro Reservat ging es dann in Kaffee-Zona von Kolumbien, wo ich zufaelligerweise ein Freund von Luisa aus Berlin getroffen habe.
Zum Thema Plastiktueten war das echt teilweise ein Kampf dagegen, den ich zwar gerne eingegangen bin weil einfach zu viel Plastik ueberall herumliegt aber trotzdem ist es oft passiert, meistens auf dem Markt, dass ich gesagt habe, dass ich keine Plastiktuete will, sie mir aber trotzdem eine gegeben haben. Das war teilweise echt ziemlich anstrengend. Da ist es echt geil, wenn wie in Frankreich oder in Teilen der USA die Gratisplastiktueten verboten sind. Da wurde mir erzaehlt, dass man komisch angeschaut wird, wenn man keinen eigene Tasche dabei hat. Voll geil!
Was man komischerweise schon paar mal zu hoeren bekommt ist das Wort „Gringo“ was auf deutsch „Auslaender“ bedeutet. Das letzte mal war gestern abend als ich was zu essen geholt hat und die eine die andere Person fragt fuer wen es ist und sie antwortet „para el Gringo“ auf deutsch „fuer den Auslaender“. So etwas wuerde ich halt nie im Leben sagen. Schon voll komisch! Wuerde man glaube ich in Deutschland auch echt mega selten zu hoeren bekommen.
Uund was auch echt krass ist: was Coca Cola fuer ein riesen Monopol sein muss. Man sieht so oft auf den Deckeln oder am Rand an den Etiketten „the coca cola company“ stehen. Voll krass!
Was zu der „gesunden“ Ernaehrung vieler hier auch noch dazu kommt sind die Getraenke. Esgibt mega oft nur die Auswahl zwischen mega suesem Zeug wie z.B. Cola, Sprite usw. Voll oft gibt es auch noch Inca Cola (https://www.google.com/search?q=inca+cola&client=firefox-b-ab&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjGnM3chcTOAhXDDpAKHWINDI8Q_AUICCgB) was einfach nur ungesund aussieht. So etwas wie Apfelschorle sucht man vergebens deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass viele mit dem Alter dick werden.
Was ich letztens zur Emanzipation geschrieben habe kann man glaube ich, natuerlich mit Ausnahmen, auf alle Laender in Suedamerika beziehen (jedenfalls Peru und Bolivien auch).
Jetzt sind es nur noch 8 Stunden bis zum Flug. Bis Bald!
(Das Internet ist mal wieder zu langsam um Bilder hochzuladen und ichglaube es macht wenig sinn im blog nach meiner rueckkehr nochweiter zu schreiben. muss euch das zeug dann so erzaehlen)





Wahrscheinlich waren sie alle in Ubrika einkaufen, da Ihnen meistens Saecke mit Reis usw mitgegeben wurde. Teilweise wurden aber auch Leute mitten im nichts herausgelassen, wo man sich fragte: „wo laufen die jetzt hin?“ Irgendwann nach 2 Sunden oder meht, kamen wir dann in „Cabo la Vela“ an. Es war wirklich nur eine Strase, rechts und links Haeuser und dann der Strand und das Meer, mehr nicht. Erstaunlicherweise gab es sogar eine Stromleitung, die wie mir erzaehlt wurde aus Venezuela kommt. Der Strom sei anscheinend sehr teuer, sodass jeder Generatoren besitzt. Voll der Quatsch ey!
Ich habe zuvor noch nie ein Meer ohne Wellen gesehen 😀 Deshalb gibt es dort auch gleich mehrere Kitesurfschulen und die Leute hatten ganz schoen krasse Skills.
Irgendwann kamen wir ploetzlich zu einem tuerkisfarbenen Fluss mit Manggrofen. Seeehr schoen! Nach einer kurzen Bootsfahrt kamen wir dann zu unserer Uebernachtsungsmoeglichkeit, wovon man einen geilen Blick auf den tuerkisen Fluss und den Manggrofeninseln hatte!
Danach gab es eine weitere coole Aussicht auf den Fluss und danach sind wir zu einer ungefaehr 20m hohen Sandduene gefahren, von der man direkt ins Meer rennen konnte. Das hat echt unglaublich Spas gemacht und war zugleich brutal anstrengend wieder hochzulaufen, weil die Sandduene mega steil war. Das wollte ich immer mal gemacht haben! Ein Typ aus der Gruppe hatte ein Antifaschista-Tatoo auf franzoesisch auf dem Arm, seeeehr naise!


Wohlmoeglich zukuenftige Bullen. Viele Kolumbianer_innen sind ja seeeehr fusballverrueckt. Im Tayronna-Park haben, weil gerade Nationmmanschaft gespielt hat, soooooo viele Menschen ein Nationaltrickot getragen. Und auch in Santa Marta wird dann einfach mal auf der Strase am Rand gestanden, weil da ein Bldschirm steht und Fusball gezeigt wird.
Das dadurch der Verkehr bisschen behindert wird interessiert keinen. Am naechsten Tag ging es aber dann nach Minca, ein kleines Dorf in den Bergen. Nachdem man sich von den ersten Personen der Gruppe verabschieden musste und mir dann auch klar wurde, dass die 4 geilen Tage der Wanderung endgueltig vorbei sind, ging es zu 6. nach Minca. Anfangs war ich schon ziemlich traurig, dass die Zeit jetzt vorbei ist, aber so ist das beim reisen. Auserdem waren wir ja auch noch zu 6.
Max und ich schauten uns an und rannten auch los. Nun ging Fahrt hinten auf dem Laster weiter, in Deutschland eher nicht vorstellbar, weil es zu gefaehrlich ist, da wir uns nur an der Wand des Lasters festhielten. Hat aber echt super Spas gemacht, weil man dauernd irgendwelchen Aesten ausweichen musste usw. Dies war aehnlich zu der Aktion, als auf dem Heimweg von der Lost-City-Tour 2 kleine Jungs auf das Dach unseres Jeeps geklettert sind, obwohl die Strase echt mega huppelig war und die Gefahr herunterzufallen nicht klein war. Trotzdem hat auch wie in unserem Fall der Fahrer nichts dagegen gehabt. Die Jungs hatten wie wir mega Spas.
Mega witzig die Leute. einen kleinen Pool gab es auch. also was braucht man mehr! Einmal habe ich mit Nora und einem aus Israel, von denen wieder viele da waren, in einer der 2 riesen Haengematten gechillt und es ging darum wieso sie den Militaerdienst machen muessen usw. Da hat er dann aufgezaehlt von welchen Laendern Israel angegriffen oder bedroht wird (einfach die Laender um Israel). Ich habe dann, als er die Laender aufgezaehlt hat, Palestina gesagt, was natuerlich nicht die beste Idee war und er antwortete darauf: „Palestina gibt es nicht“. Aaaaaaalles klar. Nicht so das gute Thema. Einfach ein krass komplizierter Konflikt…










Man konnte auch am Fluss entlangklettern/schwimmen/laufen, wie man es auch in Corsica machen kann. Echt naise. Nach paar Stunden ging es dann weiter. Fuer mindestens eine halbe Stunde hatten mich 3 Jungs eingeholt, die mega chillige Mukke am Start hatten (chillige House musik, aber auch teilweise chillige musik mit Gitarre, Bass usw). Das hat einen echt motviert. Das zweite Camp war dann ohne Strom. Also wurden abends Kerzen aufgestellt. Ich habe dann auch eine Runde ¨Luegen¨ gespielt, wo auch einer vom indigenen Stamm mitgespielt hat. Mega naise von ihm. Die leben dann alle doch nicht so seperat wie gedacht. Auf dem Weg ging es an eigen Doerfern vorbei, wo die Menschen in Huetten aus Holz wohnen. Was auch mal wieder ein krasser Zufall war: mir kam eine Gruppe entgegen, die ich 2 Wochen zuvor im Tayronna Park kennen gelernt habe, Sachen gibts.. Tiere gab es auch zu sehen. Ich habe einmal (ich weis den Namen nicht) einen Salamander aehnliches Tier gesehen, das ueber Wasser rennen kann.

Denen ist zwar weiter nix passiert, trotzdem wurde ordentlich Loesegeld erpresst usw. Gar nicht so lange her…. Ein gutes Stueck entfernt von uns haben 3 von ihnen auch gaaanz cool mit ihren Waffen gepost, weil sie anmscheinend neu waren und haben Bilder von sich gemacht, worueber alle von der Tour gelacht haben.



