Hey Hendrik was geht,
Ich bin grad in Graz angekommen und bin so müde ich könnte gleich pennen, obwohl es erst halb 8 ist. Ich hätte nicht gedacht das Trampen so anstrengend ist!
Von daher schreibe ich erstmal nur den ersten Teil bis Wien.
Aber von Anfang. Weil es so gepisst hat bin ich nach Amberg mit dem Zug gefahren, wo ich den Lukas einen alten Freund aus meinem Viertel besucht habe. Als ich in Nürnberg umstieg, ist mir sofort aufgefallen, dass da fast nur Bauern rumlaufen. Alle Vorurteile haben sich bestätigt, inklusive eines überaggressiven Sicherheitsdienstes, der die Leute, die rauchen, oder trinken nicht nur aus dem Bahnhof schmeißt, sondern auch von der Treppe davor, weil die ja auch Bahnhofsgelände sei.
Amberg ist ganz nett, eine Kleinstadt mit Technischer Uni, ziemlich reich.
Abends waren wir feiern in der Villa Kitty. Drinnen lief nur Ami Hip Hop, was für mich ziemlich überraschend war, so mitten in der bayerischen Provinz.Nach einer Weile merkten wir warum. Die Tanzfläche war voll von US Soldaten vom nahegelegenen Stützpunkt, die mega abgingen. Ami Kultur für das Land!
Außerdem kam der Türsteher aus Neukölln und kannte die Vivo Pizzeria 🙂
Nächste Station sollte Wien sein. Nun wollte ich endlich anfangen zu Trampen und wie das mit Anfängerglück so ist, wurde ich gleich nach 10 Minuten von zwei freundlichen Rentnerinnen auf Kurreise bis Passau mitgenommen. Nach einer halben Stunde warten an der Raststätte nahmen mich der 1. und 2. Chef einer Papierfirma mit, die dann mit durchschnittlich 160 km/h bis Wien fuhren. So kanns laufen! 🙂