Volcán del Totumo

Am letzten Tag in Cartagena ging es dann mit Anouk zu einer der Attraktionen auserhalb von Cartagena: Volcán del Totumo. Es gibt viele Hostels die Touren dorthin anbieten, aber wir dachten es sei billiger es auf eigene Faust zu probieren, was dann doch ein ganz schoener struggle war:
Los ging es mit dem Bus, welcher aber nicht wie im Lonely Planet beschrieben, bis zum Busterminal fuhr. Also hies es Taxi oder Motortaxi nehmen. Wir entschieden uns fuer das Motortaxi, da das immer billiger ist. Das laeuft so, dass man einfach auf dem Motorrad mitfaehrt und meistens einen Helm bekommt. Ist eigentlich ganz witzig mit dem zu fahren und man ist auch viel schneller, weil die jede Luecke nutzen.

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Der „Vulkan“

Im Busterminal nahmen wir dann einen Bus, der wie sich spaeter herausstellte, nicht ganz in die richtige Richtung gefahren ist. Also wurden wir dann irgendwann herausgelassen und mussten dann noch mindestens eine halbe Stunde wieder mit einem Motortaxi fahren. Dass der Tarro der Motorraeder nicht geht, ist, wie sich in den weiteren 2 Wochen herrausstellte, nichts ungewoehnliches. So waren die Kosten fuer die Fahrt um einiges teuer als gedacht….
Dort angekommen musste man Eintritt bezahlen und durfte dann den ungefaehr 10m hohen Vulkan besteigen. Dieser war gefuellt mit Matsch. Es war echt voll das witzige Gefuehl im Schlamm/Matsch zu liegen. Man kann das bisschen mit dem toten Meer vergleichen (dass man oben auf der Oberflaeche schwimmt und gar nicht untertaucht), jedoch ist der Schlamm noch dickfluessiger und dadurch der Auftrieb noch krasser.
IMG_1725 So lag man dann im warmen Schlamm und relaxte (anscheindend besitzt der Schlamm auch gute Mineralien fuer die Haut). Man konnte auch von der Leiter hineinspringen, was ein ganz komisches Gefuehl war, weil man sofort wieder an die Oberflaeche „befoerdert“ wurde und gar nicht lange untertaucht ist, wie man es vom Wasser gewohnt ist. Durch das hineinspringen war dann auch ueberall Schlamm und man sah aus wie der Teufel!IMG_1727
Im Lonely Planet stand, dass man entweder im danebenliegenden See sich abwaschen kann oder fuer eine Dusche bezahlen kann. Entweder hat man daran auch mal wieder gesehen, dass ich nicht das neuste Modell vom Lonely Planet habe oder es einfach die falsche Jahreszeit war, denn der See war kein See mehr sondern nur noch Wueste 😀 Jedoch war auch nix los und wir waren hoechstens zu viert im „Vulkan“, andere hatten erzaehlt, dass es bei ihnen mega voll war und die fast zu 15. oder mehr da drinnen waren (von daher nehme ich das gerne in Kauf).IMG_1743Hat also alles seine Vor- und Nachteile. So standen beim ehemaligen Strand vom See 2 Wassertanks und man musste sich auf einen leeren Bierkasten setzen und wurde dann von einer Person mit einer Schuessel und Wasser abgeduscht.
Im „Volkan“ haben wir 2 Kolumbianer kennen gelernt, die uns netterweise mit zurueck nahmen und wir verbrachten sogar den restlichen Tag mit denen an einem schoenen Strand in der Naehe von Cartagena.IMG_1744 Durch die haben wir paar interessante Sachen ueber Kolumbien gelernt: z.B. dass es keine Rente gibt, bzw nur, wenn man irgendwie 50 Jahre oder so gearbeitet hat. Deshalb ist der Druck, einen guten Job zu bekommen viel hoeher, weil man die Eltern spaeter mitversorgen muss und man nimmt sich kein Jahr Auszeit nach der Schule, so wie es in Deutschland viel gemacht wird. Ganz schoen mager…

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Am naechsten Tag (Montag) ging dann meine Reise los und ich bin erstmal nach Santa Marta gefahren. Dort war ich dann auf einer Trekking-Tour zur „Ciudad Perida“ (Lost City) und bin danach nach Minca und danach in eine Wueste zum noerdlichsten Punkt Suedamerikas gefahren („La Guajira“), was die naechstens Posts dann sein werden!

Deine Liste mit den Empfehlungen kann ich zum groesten Teil bestaetigen, auser der Punkt mit dem Buch. Vielleicht hattest du einen zu straffen Zeitplan wegen deinem Dingsbumszeltlager und da nicht so die Zeit dafuer (vielleicht ja dann bei deiner Italientour), aber am Strand oder in den Bergen in der Haengematte zu chillen und ein Buch zu lesen ist schon meeega entspannt. Also kann ich es schon empfehlen ein Buch mitzunehmen! 😛

 

Ein Gedanke zu „Volcán del Totumo“

  1. Witzige Bilder, sieht aus wie am Opfinger Baggersee früher da gabs das auch.
    Leipzig hat verloren und Nürnberg auch Freiburg ist auf Aufstiegskurs!
    Hier ist grad so viel Regen, dass die Dreisam 1.60 m Wasser hat und ein Kanufahrer in der Innenstadt gekentert ist und erst in Lehen wieder rauskam. Freiburger Wetterstruggle!

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