Minca

Buuuenas. Die letzten Wochen hatte ich irgendwie nicht die Motivation etwas zu schreiben oder auch nicht die Zeit, weil so viel gemacht wurde oder es kein Internet gab usw. Naja jetzt gehts weiter.

Das Set von dem Festival ist uebrigens echt sehr geil Lennart!

Nach der etwas laengeren Nacht ging am naechsten Tag natuerlich nicht so viel auser in der Stadt herumlaufen. An dem Tag war iregdnwie ganz komisch Polizeitag oder so etwas in Santa Marta. Es gab voll viele Staende mit bunten Luftballons, was witzig anzuschauen war, und auf einem Platz habe ich eine grose Gruppe Jungs salutieren gesehen, die aber alle in normalen Klamotten angezogen waren. IMG_1852Wohlmoeglich zukuenftige Bullen. Viele Kolumbianer_innen sind ja seeeehr fusballverrueckt. Im Tayronna-Park haben, weil gerade Nationmmanschaft gespielt hat, soooooo viele Menschen ein Nationaltrickot getragen. Und auch in Santa Marta wird dann einfach mal auf der Strase am Rand gestanden, weil da ein Bldschirm steht und Fusball gezeigt wird.IMG_1856 Das dadurch der Verkehr bisschen behindert wird interessiert keinen. Am naechsten Tag ging es aber dann nach Minca, ein kleines Dorf in den Bergen. Nachdem man sich von den ersten Personen der Gruppe verabschieden musste und mir dann auch klar wurde, dass die 4 geilen Tage der Wanderung endgueltig vorbei sind, ging es zu 6. nach Minca. Anfangs war ich schon ziemlich traurig, dass die Zeit jetzt vorbei ist, aber so ist das beim reisen. Auserdem waren wir ja auch noch zu 6.

Dort angekommen, musste wir erstmal ein ganz schoenes steiles Stueck hoch laufen, was mit vollem Backpack ziemlich anstrengend war. Irgendwann sind wir dann ziemlich verschwitzt oben angekommen.

Es gab eine echt geile Terasse, wo man einen coolen Ausblick auf Santa Marta hatte, vor allem nachts mit den funkelten Lichtern der Stadt war das sehr naise. Der Strom ging, wie schon paar mal von Cartagena gewohnt, nicht. Trotzdem war das alles schoen gemacht, verschiedene kleine Haeuschen usw. Man merkte auch gleich, dass hier nicht die gleichen Backpacker am reisen waren, wie unten im Partyhostel in Santa Marta.

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oben rechts sieht man bisschen Santa Marta, man sieht es besser wenn ich ein bild von unten gemacht haette

Hier sah man Leute die Kleidung strickten und mehr Leute die kiffen anstatt zu saufen (das hat da keiner gemacht) , die aber keine Hippies waren. Ganz witzig, als ich das gemerkt habe. Abends wurden dann wieder kleine Kerzen ausgepackt, da der Strom immer noch nicht ging, was aber mit den Lichtern von Santa Marta in der Ferne eine coole Stimmung erzeugte. Abends ging es noch in ein Restaurant, wo wir nur Spaghetti und Tortellinis bestellten und es einfach eeeeewig gedauert hat bis wir das Zeug bekommen haben, mindestens 40 Minuten, obwohl es nur Spaghetti waren. Aber das muss man halt alles mit kolumbianischer Gelassenheit annehmen 😀 In einem anderen Restaurant gab es pinkes Ketchup!

Am naechsten Tag ging es dann zu einem anderen Hostel (Casa Elemento), wo wir eigentlich auch eine Nacht bleiben wollten, da es aber immer eine Woche vorher ausgebucht ist und wir zu 6. waren, sind wir nur fuer einen Tag hin.

Auf dem Weg dorthin trennte sich die Gruppe, weil Einheimische meinten, dass es 5 Stunden zu laufen – und der andere Weg kuerzer sei. Letztendlich machten sich Nora, Max und ich auf den Weg, die laengere Strecke zu schaffen. Einmal fuhr ein mit Kies beladener kleiner Laster an uns vorbei. 15m nachdem er an uns vorbei gefahren war, wurde dieser kurz langsamer und Nora fing an loszurennen. Max und ich verstanden erst nicht wieso aber der Last stoppte und Nora sprang hinten drauf. IMG_1860 (1) Max und ich schauten uns an und rannten auch los. Nun ging Fahrt hinten auf dem Laster weiter, in Deutschland eher nicht vorstellbar, weil es zu gefaehrlich ist, da wir uns nur an der Wand des Lasters festhielten. Hat aber echt super Spas gemacht, weil man dauernd irgendwelchen Aesten ausweichen musste usw. Dies war aehnlich zu der Aktion, als auf dem Heimweg von der Lost-City-Tour 2 kleine Jungs auf das Dach unseres Jeeps geklettert sind, obwohl die Strase echt mega huppelig war und die Gefahr herunterzufallen nicht klein war.  Trotzdem hat auch wie in unserem Fall der Fahrer nichts dagegen gehabt. Die Jungs hatten wie wir mega Spas.

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Nach der laengeren Fahrt hinten auf dem Laster, was unseren Weg natuerlich mega verkuerzte, mussten wir noch ein Stueck laufen und kamen vor dem anderen Teil der Gruppe an. Die wunderten sich natuerlich ordentlich!

Dort angekommen gab es 2 riesen „Haengematten“ wo man zu 10. daraufkann. Dazu hat man mega den geilen Ausblick auf das Tal. Einfach hammer! Das Essen war auch seeehr lecker (es gab Burritos, so etwas aehnliches wie Yufka) und es gab einfach nur kiffenende Menschen dort. Mega witzig. Stell dir den Paul aus Falkensee vor, nur 10mal krasser von der Sprechweise und Tonlage usw und mindestens 30 Leute davon. IMG_1863Mega witzig die Leute. einen kleinen Pool gab es auch. also was braucht man mehr! Einmal habe ich mit Nora und einem aus Israel, von denen wieder viele da waren, in einer der 2 riesen Haengematten gechillt und es ging darum wieso sie den Militaerdienst machen muessen usw. Da hat er dann aufgezaehlt von welchen Laendern Israel angegriffen oder bedroht wird (einfach die Laender um Israel). Ich habe dann, als er die Laender aufgezaehlt hat, Palestina gesagt, was natuerlich nicht die beste Idee war und er antwortete darauf: „Palestina gibt es nicht“. Aaaaaaalles klar. Nicht so das gute Thema. Einfach ein krass komplizierter Konflikt…

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Zurueck zu unserem Hostel ging es am Abend mit dem Motortaxi. War so Mountanbike fuer faule, da der Weg ungefaehr 1 m breit war und mega viele Huppel und Steine zum ausweichen da waren. Der Tarro ging natuerlich nicht und das Licht ging nur, wenn er Gas gegeben hatte. Also musste er bergab immer Gas geben und bremsen. Voll dumm ey! Allgemein bin ich auch schon mit sooo vielen Autos gefahren, wo einfach der Tarro nicht geht. Unvorstellbar in Deutschland. 😀

Nach der zweiten Nacht ging es dann zurueck nach Santa Marta und von dortaus nach  Riohacha und von dort in die Wueste zum noerdlichsten Punkt Suedamerikas. Davon schreibe ich dann das naechste mal wenn ich Zeit habe.

Salut!

PS: die unterschiedliche groese der flaschen ist echt mega ungewohnt. es gibt alles: 620ml, 748ml, 3125ml, wirklich alles!

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